Funktionsübersicht

Datenmodelle

MetaModels ermöglichen die komfortable und (nahezu) unbeschränkte Definition von Datenmodellen im Backend von Contao – ganz ohne Programmierung. Zum Aufbau komplexer Datenmodelle stehen verschiedene Relationen zur Verfügung, um Daten in eigene Tabellen zu speichern und diese zu verknüpfen - siehe Normalisierung.

In den Datenmodellen stehen verschiedene Datentypen für die Datenfelder (Attribute) zur Verfügung wie z.B. Text, Bilder, Zahlen, Datum, Dateien - hier eine Übersicht von Datentypen zu Attributen bzw. eine Auflistung aller Attribute. Sollte eine Beschränkung erreicht werden, indem der gewünschte Datentyp nicht verfügbar ist, ist eine eigene Implementierung mit der MM-API möglich.

Es ist auch möglich, die Tabellen an andere Tabellen des Contao Core anzuknüpfen, „Eltern-Kind-Verbindungen“ herzustellen oder die Umsetzung von Varianteneingaben.

Eingabemasken

Für das Backend können komplexe Eingabemasken definiert werden, welche die „Redakteure“ im gewohnten „Look&Feel“ von Contao belassen. Innerhalb einer Eingabemaske kann auf die Eingabe von Werten oder Checkboxen reagiert werden um wahlweise verschiedene Sub-Paletten einzublenden - siehe Anzeigeeigenschaften / Sub-Paletten.

Für eine leichte Orientierung in den Daten kann die Anzeige mit verschiedenen Filtern, Such- und Gruppierungsfunktionen ausgebaut werden.

Das flexible Rechtesystem welches für MetaModels entwickelt wurde, gestattet es, unterschiedliche Backendansichten für Redakteur- und Administrator-Benutzergruppen zu definieren.

Das Backend kann weiterhin dahingehend angepasst werden, dass nur bestimmte Gruppen Zugriff auf einzelne Eingabefelder erhalten und obendrein kann auch deren Reihenfolge individuell pro Benutzergruppe angepasst werden.

Mehrsprachigkeit

MetaModels wurden von Anfang an mit dem Anspruch der Mehrsprachigkeit entwickelt. Daher können Attribute die Übersetzung der von ihnen gespeicherten Daten in mehrere Sprachen unterstützen. Man muss im Backend lediglich mittels des Sprachenwählers in die gewünschte Sprache wechseln und kann sofort den Datensatz in der gewählten Sprache bearbeiten.

Das Beste hierbei ist, dass Attribute, die nicht übersetzbar sind, auch nicht übersetzt werden. Dies ermöglicht es beispielsweise lediglich die Namen und Beschreibungstexte von Produkten übersetzbar zu machen, die Produktnummer und Maßangaben jedoch nicht. Diese Arbeitsweise verringert die Redundanz der einzugebenden Daten.

Mehr zu den Einstellungen und Handhabung der Mehrsprachigkeit, bei den Komponenten eines MetaModel.

Filter

MetaModels verfügt über ein mächtiges Filterkonzept, mit dem sich auch komplexe Aufgabenstellungen umsetzen lassen. Der Websiteadministrator kann die Filterinteraktionen vollkommen frei an seine Bedürfnisse anpassen. Dies gelingt durch die Konfiguration und Kombination von Filtereinstellungen und deren Parametern.

MetaModels wird mit verschiedenen Filtereinstellungen ausgeliefert, um Filter-Eingabefelder im Frontend wie beispielsweise Auswahlboxen, Bereichsfilter, Freitext-Suche usw. zu erzeugen - eine Übersicht ist hier zu finden bzw. hier, welche Attribute wie gefiltert werden können.

Kombiniert man diesen Filter mit Filtereinstellungen wie UND/ODER-Bedingungen, oder individuelle SQL-Abfragen, entstehen komplexe und interaktive Filter.

MetaModels legt keine Beschränkungen bei der Kombination von Filtern fest und beherrscht auch äußerst komplexe Filterszenarien. Dank der offenen Struktur der MM-API, können auch eigene Filterregeln mit geringem Aufwand programmiert werden.

Dynamische Ansichten

Mittels der Ausgabeeinstellungen wurde in MetaModels das „partial“-Template Konzept von Contao in einer erweiterten Form umgesetzt. Der Anwender kann jeglichen Aspekt der Ansichten auf der Ebene der Attribute und Datensätze anpassen.

Etliche allgemeine Einstellungen können in der Backend-Konfiguration festgelegt werden. Diese können jedoch auch überschrieben, feingranular angepasst oder gar gänzlich ignoriert werden, indem man ein eigenes Template auf Ebene der Attribute oder Datensätze festlegt. Diese Ausgabeeinstellungen bieten den flexibelsten Weg ‚Daten-Views‘ zu definieren.

Der Designer kann für jeden Zweck eine komplett andere Ansicht definieren, sei es eine simple Listenausgabe, einen Teaser für die Startseite oder eine Detailansicht eines Datensatzes, und ebenso wann und wo sie eingesetzt werden soll.

Auf der Seite „Templates in MetaModels“ ist die Hierarchie und der Aufbau der Templates erklärt.

Erweiterungen

Für spezielle Aufgabenstellungen gibt es weitere Pakete, die MetaModels in seinem Funktionsumfang wie z. B. eine Umkreissuche, Merkliste, Frontend-Editing oder Schnittstelle zum Shop Isotope ergänzen bzw. erweitern.

Eine Übersicht ist hier zu finden: Erweiterungen

Ausblick

An der Funktionsvielfalt von MetaModels wird kontinuierlich weiter gearbeitet. Eine schnelle Umsetzung von weiteren Funktionen ist nur mit finanzieller Unterstützung oder der Freigabe von Auftrags-Programmierungen möglich - Informationen dazu auf der Projektwebseite von MetaModels oder das MM-Team direkt kontaktieren: mail@metamodels.me.